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40 Tage (Teil 2) ist die zweite Episode der sechsten Staffel von Grey's Anatomy.

Inhalt Bearbeiten

Callie wird Opfer der Sparmassnahmen von Doktor Webber. Sie findet eine Stelle am Mercy West, wo sie als bald auf ihren Chef trifft, der so beschäftigt mit seiner Rede für eine Sitzung mit dem Vorstand ist, dass er einen Autounfall verursacht. Derek unterläuft Webbers Entscheid, um dadurch förmlich seinen Widerspruch gegen seinen Chef auszudrücken. Der angeschlagene Chirurgiechef Webber zeigt sich von einer neuen Seite: Er besteht auf einer strikten Kostenkontrolle und verhindert dadurch eine teure Untersuchung, die vielleicht das Leben eines jungen Patienten retten könnte.

Indessen beschäftigt das Thema Sex die Gemüter der Assistenzärztinnen. Meredith versucht mit ihrem ungehemmten Sexleben unteranderem die Trauergedanken an George zu vertreiben, vertreibt damit aber vielmehr ihre Freunde aus dem Haus. Als Alex und Izzie von der Arbeit nach Hause kommen und mitten in den Spaß von Derek und Meredith reinplatzen, überlässt Derek ihnen den Wohnwagen als neues Zuhause. Cristina unterdess muss auf Sex verzichten, da Owen von Dr.Wyatt solange ein Sexverbot verhängt bekommen hat, bis er über sein Trauma spricht. Also gehen Cristina und Owen gemeinsam zu Owens Therapiestunden bei Dr.Wyatt und machen dort auch einen ersten Fortschritt.

Lexie wiederum ist nur indirekt mit dem Thema beschäftigt: Sie ringt mit sich selber, ob sie nun bei Mark einziehen soll oder nicht. Und als sie dann noch erfährt, dass Marks "Heiße Ex-Sex-Freundin" Callie  gegenüber wohnt, kommt auch noch Angst um ihre Beziehung zu Mark dazu. Callie versichert ihr aber, als Lexie sie darauf anspricht, dass zwischen ihr und Mark keine sexuellen Gefühle mehr herrschen. Callie erzählt Lexie sogar, dass Mark, seit er Lexie getroffen hat, Callie nicht mehr auf die Brüste starrt, was ein großes Kompliment an Lexie ist. Daraufhin überwindet sich Lexie und zieht bei Mark ein.

Am Ende der Episode schockt Dr.Webber die Seattle Grace Hospital-Mitarbeiter, indem er ihnen von der bevorstehenden Fusion mit dem Mercy West erzählt. Von nun an kann sich keiner mehr seines Jobs sicher sein.

Musik Bearbeiten

  • Ghosts von Fanfarlo
  • Hologram von Katie Herzig
  • Gravity von Lucy Schwartz
  • Today Has Been OK von Emilíana Torrini

Episodentitel Bearbeiten

Der originale Episodentitel Goodbye bezieht sich auf einen Song, der von mindestens zwei Dutzend verschiedenen Interpreten gesungen wurde.

Cast Bearbeiten

HauptcharaktereBearbeiten

GastcharaktereBearbeiten

IntroBearbeiten

Im Wörterbuch wird Trauer als starkes seelisches Leiden oder als Verzweiflung in einer Notlage oder nach einem Verlust definiert. Tiefer Kummer, schmerzvolles Bedauern. Wir Chriurgen, Wissenschaftler lernen aus Büchern und verlassen uns auf sie, verlassen uns auf ihre Definitionen und ihre Bestimmungen. Im Alltag drückt sich Trauer oft unterschiedlich aus. Manchmal kann man tiefen Kummer gar nicht erkennen.

OutroBearbeiten

Das Outro wird von allen Hauptcharaktern gesprochen.

Lexie: Trauer gehört nun mal zum Leben, aber jeder drückt seine Trauer anders aus.

Mark: Manchmal müssen wir nicht nur den Tod betrauern, sondern auch das Leben, die Verluste.

Alex: Wenn wir uns fragen, warum es derartig beschissen ist und es so höllisch weh tun muss, müssen wir uns versuchen, daran zu erinnern, dass sich dies auch wieder blitzschnell ändern kann.

Izzie: So bleibt man am Leben. Wenn es so weh tut, dass man keine Luft mehr bekommt, lernt man zu überleben.

Derek: Man überlebt, indem man sich daran erinnert, dass es eines Tages, auch wenn es unvorstellbar ist, nicht mehr so ein Gefühl sein wird, dass es nicht mehr so weh tun wird.

Bailey: Jeden überfällt die Trauer zu einem anderen Zeitpunkt, auf seine eigene Art und Weise.

Owen: Und das Beste, was wir tun können, was jeder dann tun kann, ist, es mit Ehrlichkeit zu versuchen.

Meredith: Das allerschlimmste am Trauern ist, dass man es nicht kontrollieren kann.

Arizona: Das Beste, was wir dann tun können, ist die Trauer zuzulassen, wenn sie einen übermannt.

Callie: Und loszulassen, wenn wir es können.

Meredith: Und das Gemeinste daran ist, dass es in dem Moment, in dem man glaubt, man hätte es überstanden, wieder von vorne los geht.

Cristina: Und immer, jedes Mal, verschlägt es einem den Atem.

Meredith: Es gibt fünf Phasen der Trauer. Jeder erlebt sie anders, aber es sind immer fünf.

Alex: Verweigerung,

Derek: Wut,

Bailey: Verhandlung,

Lexie: Depression,

Webber: Akzeptanz.

ZitateBearbeiten

  • Cristina: Mmmh, das Eis ist lecker. Kriegt man das auch in der Cafeteria?
  • Meredith: Nein.
  • Izzie: Nein, das ist für die Krebspatienten.
  • Cristina: Oh, wieso kriegen Krebspatienten immer die tollen Sachen?
  • Meredith: Wie geht's dir, Izzie?
  • Izzie: Das Kotzen gleich nervt, aber sonst fühl ich mich ganz gut. Ja, mir geht's gut.
  • Cristina: Bailey läuft irgendwie grad amok. Sie hat 'n Post-O'Malley-Stresssyndrom. Hahahaha...
  • Meredith: Sie kann ihre Trauer nicht verarbeiten.
  • Cristina: Du klingst wie Owens Psycho-Tante.
  • Meredith: Owens Psycho-Tante hat beiden ein Sex-Verbot auferlegt. Deshalb ist sie auch so mürrisch und verhält sich unangemessen.
  • Izzie: Wie ist das bei Derek? Schläft er noch mit dir?
  • Meredith: Wieso sollte er nicht mit mir schlafen?
  • Izzie: Alex schläft nicht mit mir. Er tut gar nichts. Er hat Angst, aber ich weiß nicht wovor.
  • Cristina: Davor mit 'ner Krebskranken zu schlafen.
  • Meredith: Cristina!!
  • Cristina: Er hat Schiss davor, dass er nachher selbst hier hocken muss.
  • Meredith: Cristina!!
  • Izzie: Jetzt halt deine Klappe!! Ich hab nichts Ansteckendes, Cristina!
  • Cristina: Ich weiß das. Ich würde auch auf jeden Fall mit dir schlafen!



  • Lexie: Also hast du wohl vergessen zu erwähnen, dass deine sexy, knallharte Ex-Sexfreundin gegenüber von dir wohnt, ja?
  • Mark: Sieht so aus.
  • Lexie: Ja! Ja, sieht so aus!


  • Izzie: Ich hab nicht damit gerechnet. Es heißt Krebs, Stadium 4, man rechnet mit dem Tod. Und, und dann will man ihn besiegen und hofft auf ein Wunder.
  • Meredith: Aber du siehst doch: Das Wunder ist jetzt eingetreten.
  • Izzie: Aber der Krebs ist ja nicht weg. Ich... Ich hab damit nicht gerechnet. Ist das nicht die Kleine, die George gerettet hat?
  • Meredith: Oh Amanda, ja.
  • Izzie: Was macht sie denn hier?
  • Meredith: Oh, sie sitzt dort. Jeden Tag. Den ganzen Tag.
  • Izzie: Das ist ja wohl nicht ihr Ernst!
  • Meredith: Warte! Wohin... Was?
  • Izzie: Stehen Sie auf! Ich mein's ernst, stehen Sie auf! Stehen Sie auf! Und jetzt machen Sie was aus Ihrem Leben.
  • Amanda: Ich... Ich kann nicht.
  • Izzie: George war Chirurg, aus tiefster Überzeugung. Er wollte Leben retten und das ist jetzt vorbei. Er hat keine Gelegenheit mehr, irgendwas zu tun, aber Sie schon! Sie könnten Medizin studieren, das wär doch was! Oder Sie treffen sich mit irgendwelchen Freunden. Es ist mir scheißegal was Sie tun, nur verschwinden Sie hier und machen Sie irgendwas aus Ihrem Leben! Amanda, Sie haben noch ein Leben! Sie sind am Leben geblieben, Sie leben! Und George nicht! Und ich weiß wie das ist! Ich weiß, dass das ein schreckliches Gefühl ist. Man ist schockiert. Es ist ein grauenvolles Gefühl. Aber Sie haben überlebt. Und jetzt machen Sie was aus Ihrem scheiß Leben.
  • Amanda: Ich... Ich weiß aber nicht wie.
  • Izzie: Das weiß doch keiner! Niemand weiß genau wie. Aber Sie sollten wenigstens aus Respekt vor George versuchen, es rauszukriegen. Und sollte ich Sie je wieder auf dieser Bank sitzen sehen, Amanda, dann mache ich Sie fertig! Das schwör ich Ihnen!



  • Webber: Ich weiß, die Gerüchteküche brodelt und das tut mir leid. Das was ich zu sagen habe, werden Sie nur ungern hören, auch dafür möchte ich mich entschuldigen. Die Wirtschaftslage ist... Na ja, Sie wissen ja wie sie ist. In den nächsten Wochen wird das Seattle Grace Hospital mit dem Mercy West fusionieren. Ich wünschte, keiner von Ihnen würde dieser Fusion zum Opfer fallen, aber die Stellen sind begrenzt. Der Vorstand und ich müssen ein paar harte Entscheidungen treffen. Ich bin auf Ihrer Seite. Ich werde mich für jeden einzelnen von Ihnen stark machen. Ich kann leider nur sagen: Bitte geben Sie ihr Allerbestes.

Mehr Bilder von 40 Tage (2)Bearbeiten

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