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Der Morgen danach ist die sechste Folge der ersten Staffel und die sechste Folge von Grey's Anatomy.

InhaltBearbeiten

Derek wird von Dr. Bailey angewiesen, Meredith nicht mehr zu bevorzugen. George muss erkennen, dass Meredith eine Liebschaft hat und ist traurig. Ins Krankenhaus wird eine Frau mit einem 60-Kilo-Tumor eingeliefert. Ihr Arzt wird erst Alex, doch als dieser schlecht über die Patientin redet, wird er von dem Fall abgezogen. Fast alle Ärzte sind schließlich beteiligt, den Tumor zu entfernen - ohne Erfolg, die Patientin stirbt. Meredith kümmert sich außerdem um einen Parkinson-Patienten, der am Ende mit Hilfe eines Chips im Gehirn wieder laufen kann. Da Alex seinen Pieper nachlässigerweise nicht aufgeladen hat, schwebt ein Patient von ihm in Lebensgefahr. Izzie muss schließlich einspringen und im Krankenzimmer eine Not-OP vollziehen.

HandlungBearbeiten

Meredith assistiert Derek, der einen Patienten mit Parkinson behandelt. Ihre Arbeitsbeziehung ist nun angespannt, nicht wegen ihrer wiedergefundenen Leidenschaft, sondern weil Bailey davon weiß. Bailey kann es nicht leiden, wenn Derek sie bevorzugt behandelt und trotz der Tatsache, dass Derek Baileys Chef ist droht Bailey damit Meredith vom OP fernzuhalten. Das genügt Derek und er stellt sein Verhalten Meredith, in der Öffentlichkeit, gegenüber um, aber nicht unbedingt ins bessere. Er verhält sich danach absichtlich rau und unnachsichtlich ihr gegenüber. Anders als Cristina und Bailey weiß sonst niemand von Meredith Beziehung zu ihrem Chef, besonders nicht George, der immer noch in Meredith verknallt ist.

Alex behandelt eine Patientin mit einem enorm großen Tumor, der um die 10 Kilo wiegt, Annie mag Alex, da er gut aussieht und sich gut um sie kümmert. Doch als er einen Fehler macht und sein wahres Ich zeigt, macht er einen abfälligen Kommentar über sie, als er denkt, dass sie ihn nicht hören kann. Burke verbietet ihm bei der OP zu assistieren und ersetzt ihn durch Cristina und George, obwohl Cristina das selbe Benehmen wie Alex aufzeigt, den Tumor über eine 14 Stunden lang andauernde Operation zu halten.

Alex und Izzie müssen sich nun alleine um die restlichen Patienten auf der chirurgischen Station kümmern, da so viele Ärzte und Schwestern mit der Tumoroperation beschäftigt sind. Allerdings ist Izzie dann ganz allein, da Alex vergisst die Batterien von seinem Pieper zu wechseln und dadurch nicht eine Nachricht von ihr empfangen konnte. Die Zeit wird knapper und es ist immer mehr zu tun, und die Situation erreicht ihren Höhepunkt, als ein Patient wegen eines Blutgerinnsels, welches schnell entfernt werden muss, zu sterben droht. Da Izzie der einzige Arzt in der Nähe ist, muss sie den Eingriff vornehmen. Sie öffnet den Brustkorb des Patienten und entfernt das Gerinnsel von seinem Herz. Es ist ein wirklich heldenhafter Schachzug, der gut ausgeht. Aber sie hat keine Zeit, um den Moment zu feiern, als sie Alex zur Rede stellt, warum er sie hängen gelassen hatte.

Meredith ist immer noch bestürzt über Derek plötzlichen Verhaltenswandlungen gegenüber ihr und dem Parkinson Fall. Es besteht die Möglichkeit das unkontrollierbare Zittern des Patienten zu lindern oder gar verschwinden zu lassen. Doch der Patient will sich keiner Gehirnoperation unterziehen. Meredith versteht die Lage der Tochter des Patienten, da sie sich in einer ähnlichen Lage mit ihr Mutter befindet, so versucht Meredith den Patienten zu animieren sich der OP zu unterziehen. Allerdings sind Derek und Bailey nicht mit ihr einig und meinen, dass der Patient selbst entscheiden muss. Später taucht Derek bei dem Patienten auf und erklärt ihm erneut seine Mölichkeiten einer Behandlung, doch der bleibt seiner Meinung treu und schliesst eine OP aus. Doch als Meredith ein paar Worte mit ihm alleine spricht, ändert er seine Meinung.

Die Operation, den riesigen Tumor zu enfernen, ist komplizierter als sie sich das vorgestellt hatten, Annie verliert immer mehr Blut, aber da ist nichts was sie noch tun können, da der Tumor zu sehr in sie verwachsen ist. Alex, betrachtet die Operation von der Galerie aus, als er bemerkt, dass keine Blutkonserven mehr vorhanden sind, rennt er los, um welche zu besorgen. Doch als er zurückkehrt, ist sie schon gestorben.

Burke findet Cristina im Bereitschaftsraum auf, wo sie sich vom Halten des Tumors erholt. Er gibt zu, dass er sie bevorzugte, als er sie dazu aussuchte bei der OP dabei zu sein. Doch sie sieht es nicht als einen Gefallen, eher als Tortur, den schweren Tumor stundenlang zu halten, und dann auch noch ohne Erfolg.

BesetzungBearbeiten

HauptdarstellerBearbeiten

NebendarstellerBearbeiten

GastdarstellerBearbeiten

Soundtrack Bearbeiten

  • Chapter von Psapp
  • Never Leave Your Heart Alone von Butterfly Boucher
  • Save Me von Jem
  • Walk or Ride von The Ditty Bops

TriviaBearbeiten

  • Der originale Episodentitel If Tomorrow Never Comes bezieht sich auf einen Song von Garth Brooks.
  • Richard Webber kommt in der Episode nicht vor.

Zitate Bearbeiten

Intro: Vor ungefähr 200 Jahren verriet Benjamin Franklin der Welt das Geheimnis seines Erfolges: "Was du heute kannst besorgen", meinte er, "das verschiebe nicht auf morgen." Das ist der Mann, der die Elektrizität entdeckte. Man würde meinen, dass mehr von uns auf das hören, was er zu sagen hatte. Ich weiß nicht, warum wir Sachen auf die lange Bank schieben, aber wenn ich raten soll, dann hat es wohl viel mit Angst zu tun. Der Angst vor dem Versagen, der Angst vor Schmerzen, der Angst davor, zurückgewiesen zu werden. Manchmal ist es nur die Angst davor, eine Entscheidung zu treffen. Denn was ist, wenn man falsch liegt und einen Fehler macht, den man nicht zurücknehmen kann? Egal wovor wir Angst haben, eins ist mit Sicherheit wahr: Wenn das Abwarten schließlich mehr weh tut, als die Angst davor, eine Sache anzupacken, fühlt man sich, als würde man einen riesigen Tumor mit sich herumtragen. (Man sieht eine Patientin mit einem 25kg schweren Tumor im Bauchraum) Und ihr habt gedacht, ich meine das im übertragenen Sinn.


Outro: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". "Vorsorge ist besser als Nachsorge". "Wer zögert, der hat schon verloren". Wir können nicht so tun, als wüssten wir nicht bescheid. Wir alle kennen die Sprüche, haben gehört, was die Philosophen raten. Oder unsere Großeltern, wenn sie uns gewarnt haben, dass wir keine Zeit vergeuden sollen. Oder auch die verdammten Dichter, die uns etwas von "Carpe Diem" erzählen. Trotzdem müssen wir die Erfahrungen manchmal erst selbst machen. Wir müssen unsere eigenen Fehler machen und daraus unsere eigenen Lehren ziehen. Wir müssen die Chancen von heute unter den Teppich von morgen kehren, bis es einfach nicht mehr geht. Bis wir dann irgendwann selbst verstehen können, was Benjamin Franklin gemeint hat: Dass es besser ist, zu wissen, als sich zu fragen. Dass es besser ist, wach zu sein, als zu schlafen. Und dass selbst das schlimmste Versagen, selbst der größte nie wieder gut zu machende Fehler, tausend mal besser ist, als es nie versucht zu haben.


GalerieBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

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